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Jiri Skalicky - Der Parkdesigner im Interview
07.02.2020

Er gehört in den SKYLINE SNOWPARK Schilthorn wie das Käsefondue in die Schweiz. Jiri verbringt bereits seine sechste Saison am Schilthorn und hatte vom Shaper bis zum Headshaper jede Position in einer Shapecrew inne. Diese Saison ist Jiri Parkdesigner, wir haben ihn zu der bisherigen Saison und zu seinen Visionen für den SKYLINE SNOWPARK befragt.

Du bist nun schon einige Saisonen im SKYLINE SNOWPARK Schilthorn, das ist der erste Winter als Parkdesigner. Wie geht’s dir diesen Winter bislang?

Im Prinzip ist es schon die zweite Saison für mich. Ich musste schon letzte Saison einmal für den damaligen Parkdesigner Ändu Stoll einspringen, weil der verletzungsbedingt ausgefallen ist. Aber offiziell ist das die erste Saison als Parkdesigner. Jedenfalls bin ich schon seit sieben Jahren bei der Shape Academy und QParks tätig und bin nun schon die sechste Saison am Schilthorn. Ich habe schon alle Positionen, die es so in einer Shapecrew gibt, durchlebt und wusste bereits worauf es bei dem Job ankommt. Aber natürlich warten immer wieder Herausforderungen, mit denen man nicht gerechnet hat. Der Schlüssel als Parkdesigner ist die Mischung aus guter Planung, vorausschauendem Handeln und Flexibilität. Am Berg kann man nicht alles planen und es kommen schnell Probleme auf, die noch schneller gelöst werden müssen. Da ist Flexibilität ganz praktisch. Bislang gefällt es mir sehr gut!

Hast du neue Ideen für den SKYLINE SNOWPARK Schilthorn? Was ist deine Vision für den Park?

An Ideen für den Park arbeiten wir immer als Crew, viele der Dinge, die wir bauen, kommen nicht aus meinem Kopf. Dieses Jahr können wir wieder den dritten Teil des Parks bauen, das war letzte Saison aufgrund von Lawinen nicht möglich. Dort soll es vor allem um Kreativität gehen. Mehr möchte ich aber nicht verraten, das wird eine Überraschung. Der SKYLINE SNOWPARK entwickelt sich jedes Jahr weiter und das ist der Grund warum ich so gerne Teil dieses Projekts bin. Meine Vision für den Park ist schwer zu erklären, ich hätte so viele Ideen in meinem Kopf. Aber fassen wir es so zusammen: Der Park soll so gut werden, dass Rider einfach aufs Schilthorn kommen MÜSSEN.

jiri at work

Gibt’s ein Lieblings-Obstacle oder eine Lieblings-Area im Park?

Ich fühle mich in der Luft ganz wohl, deshalb findet man mich eher auf den Kickern. Aber jedes Multijib Feature macht mich auch glücklich.

Was ist deiner Meinung nach der beste Aspekt am SKYLINE SNOWPARK Schilthorn?

Es ist ein Slopestyle Park, sowas findet man nicht oft heutzutage. Das bedeutet, dass man in einer Line Jumps und Rails fährt und nicht an eine blosse Kicker- oder Rail Line gebunden ist. Das mag ich sehr. Das gesamte Terrain macht den Park interessant zum Fahren. So Ziggy Zaggy.

Natürlich kann ein Park nicht nur von einer Person gebaut. Was kannst du zur Shapecrew sagen?

Ohne die Crew gäbe es keinen Park. Ich bin nur ein ganz kleiner Teil des gesamten Projekts und der Dank für den feinen Park soll nicht an mich, sondern an die Shapecrew gehen. Die Jungs sind bei den schlimmsten Verhältnissen am Berg und geben alles damit der Park gut dasteht. Danke für eure Arbeit, Leute!

Wie bist du zum Shapen gekommen? Und wie zur Shape Academy?

Auf der Universität waren wir eine Gruppe motivierter Rider, einer von uns jobbte als Skilehrer in Zell am See und ist so zu QParks. Ich habe ihn besucht und war im Jahr darauf auch schon Teil der Shape Academy, weil es genau das war, was ich machen wollte.

Zu guter Letzt: Was sind die Gründe, den SKYLINE SNOWPARK Schilthorn zu besuchen?

Wie ich schon mal gesagt habe, ist der Snowpark als Slopestyle Course gebaut. Ausserdem hat die Chill Area den schönsten Ausblick, es gibt einen Griller den jeder benutzen kann, wir spielen feine Musik und im Park gibt’s natürlich nur Good Vibes. Der Park entwickelt sich auch noch ständig weiter, man weiss also nie welche neuen Dinge auf einen warten wenn man in den Park kommt.

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